02.03.2007

Ledermarkt

Kaum eine an historischen Sehenswürdigkeiten so reichlich gesegnete Innenstadt, wie die der Dinkelsbühler, hat solch einen Durchgangsverkehr. Überall dort wo sich noch bis in die achtziger Jahre hinein breite Straßen wie Geschwüre durch die Innenstädte fraßen, laden heute begrünte Fußgängerzonen zum Verweilen ein. So ist es z. B. in der Nürnberger Altstadt kaum noch vorstellbar, dass sich der Verkehr dort, wie zuletzt Ende der achtziger Jahre, wieder vierspurig am Rathaus und Hauptmarkt vorbei zwängt und Einkaufsbummler wie Anwohner beim Flanieren belästigt. Vor der Umgestaltung hat man in Nürnberg die Sorgen aller ernst genommen, die der Gegner wie die der Befürworter. Man hat ein Verkehrskonzept vorgelegt und am Ende dessen Tauglichkeit durch eine befristete Probesperrung belegt. Das Nürnberger Prinzip hat überzeugt: Wer zum einen Tor rein fährt, muss durch dasselbe Tor wieder heraus fahren. Der Durchgangsverkehr beschränkt sich auf Busse, Taxis und die Blaulichter. Den Nürnbergern und ihren Gästen gefällt’s.

Nürnberg ist nicht Dinkelsbühl, werden viele sagen. Das stimmt zwar, aber ein Verkehrskonzept für Dinkelbühl ist längst überfällig. Umso mehr, je weiter das historische Museum, Theater und ein wachsender Weihnachtsmarkt die Gäste in die Innenstadt locken werden. Da fragt sich der Beobachter verwundert, warum es in Sachen Ledermarkt nicht ein ähnliches Verfahren geben kann wie seinerzeit in Nürnberg?

Hammers Vorstoß, bei dem er wieder einmal so getan hat, als seien längst alle dafür, kann - solange die von ihm vorgelegte Umgestaltung des Ledermarktes lediglich mit den zu erneuernden Wasserrohren darunter begründet wird - nicht überzeugen. Die Stadträte werden sich hüten, Hammers Plan am 28. Februar durchzuwinken. Warum auch? Was spricht dafür und was dagegen? Was könnte man anders, besser machen? Wozu die Eile? Der Bürger hat ein Recht alle Argumente zu erfahren, pro und contra. Hammer hat sich die Zeit zu nehmen, um sich gefälligst zu erklären. Wenn er das nicht kann oder gar nicht will, muss er eben zu spüren bekommen, wo seine Grenzen sind. Solange er dies unterlässt, sieht es nämlich so aus, als hätte sich da einer vorgenommen, der Verkehrsinsel den Garaus zu machen - vielleicht weil er damit ein persönliches Problem hat?

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46 Comments:

At Donnerstag, 22. Februar 2007 21:11:00 MEZ, Anonymous K.S. said...

Seit meinem Geburtsjahr 1965 ist der "Piwi" mit seiner Eisdiele am Ledermarkt am Start. Wenn die Umgestaltung so wie vom OB geplant umgesetzt werden sollte, macht er dicht. Wenn Piwi dicht macht geht ein Stück Dinkelsbühl für fast jeden von uns verloren. Also Stadträte, bitte macht alles richtig und lehnt diesen wenig durchdachten Wahnsinn für unsere Stadt ab. Es liegt an Euch.

 
At Freitag, 23. Februar 2007 13:24:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Schaut Euch den Plan doch mal genau an. Stellt Euch vor, die Parkbuchten würden den entsprechenden Parkverkehr verursachen. Der damit im Zusammenhang stehende Wartestau würde die ganze Kreuzung verstopfen. Stellt Euch weiter vor, dass ein Bus sich an der engen Kreuzung verheddert hat und dazu dann noch die dumm umher fahrenden Gaffer. Lasst nur zwei, drei mal am Tag 15-20 Autos mit rauchenden Auspuffen im Stau stehen. Wer, bitte schön, soll sich da noch als Fußgänger wohlfühlen, von den Anwohnern und Gewerbetreibenden einmal ganz abgesehen. Letztere sind auf Gäste angewiesen. Das kann doch niemand ernsthaft wollen? Da steckt doch was ganz anderes dahinter. Vielleicht nutzen die anderen Parteien endlich mal die Gelegenheit sich mit einer umfassenden Verkehrslösung zu profilieren. Ein guter Zeitpunkt wäre es ja. Anstatt sich nur damit zu brüsten, dass Hammer ihr Wahlprogramm abarbeite, wie das Dreigestirn der SPD am Aschermittwoch kundtat. Wenn dem wirklich so wäre, warum nicht gleich CSU wählen nächstes Jahr? Wozu braucht es dann noch eine SPD, von den regungslosen Grünen ganz zu Schweigen. Also, auf geht's freie Wähler Stadt und Land! Was sagt ihr dazu?

Leider hat Hammer bis heute politische Cleverness an vielerlei Stelle und in mancherlei Hinsicht vermissen lassen, ansonsten wäre man fast geneigt zu glauben, er hätte eine Verkehrsstrategie für Dinkelsbühl auf unglaublich clevere Art und Weise losgetreten.

 
At Freitag, 23. Februar 2007 14:02:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Wir sollten wirklich über eine Rubrik "Kommentare des Monats" nachdenken. Dieser hier hätte dort seinen Platz sicher.
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Vielen Dank für diesen Kommentar.

 
At Freitag, 23. Februar 2007 17:25:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Nachtrag: warum denn keine Abstimmung im Blog ??

 
At Freitag, 23. Februar 2007 18:19:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

zuviel Manipulationsmöglichkeiten.
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Danke für ihren Kommentar

 
At Donnerstag, 1. März 2007 10:42:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Apropos Ledermarkt,

wie wurde denn nun gestern abgestimmt über dieses Thema?

 
At Donnerstag, 1. März 2007 12:14:00 MEZ, Anonymous Rathaus said...

Der Dinkelsbühler Stadtrat hat sich für die Umgestaltung der Ledermarktkreuzung entschieden, allerdings mit sieben Gegenstimmen. Das Verkehrschaos scheint vorprogrammiert. Vielleicht aber ist es auch ein erster Schritt in Richtung umfassendes Verkehrskonzept für die Altstadt, vielleicht aber auch der politische Suizid Hammers.

 
At Donnerstag, 1. März 2007 12:50:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Vielleicht ...
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Danke Rathaus und weiter so! Übrigens, sie können uns jederzeit völlig anonym über

http://anonymouse.org/anonemail_de.html

eine email schicken.

 
At Donnerstag, 1. März 2007 13:20:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Na dann,

Traditions-Eisdiele ade.
Aber es wird sich schon ein Schuh- oder Textilgeschäft als Mieter dieses Eckhauses finden. Prima - brauchen wir ja unbedingt!!

 
At Donnerstag, 1. März 2007 17:05:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

17:7 haben die Herren sich entschieden. Dass die SPD längst schon zur CSU mutiert ist, weiß man ja spätestens seit sie den 2. Bürgermeister stellen dürfen. 17:9 hätte ich noch verstanden, aber 17:7? Na ja, morgen wird es schon in der FLZ stehen, wer für was gestimmt hat.

 
At Donnerstag, 1. März 2007 18:37:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Kein Textil- und auch kein Schuhgeschäft. Eher eine Apotheke oder ein Bäcker.

 
At Donnerstag, 1. März 2007 18:58:00 MEZ, Anonymous BVB-Fan said...

Eine satte 2/3 Mehrheit für die Umgestaltung des Ledermarktes spricht eine deutliche Sprache.
Wir fragen uns ohnehin warum es überhaupt negative Stimmen für dieses gute Konzept gibt. Jedenfalls gibt es in unserem Umfeld ausnahmslos Befürworter.
Dass die Eisdiele schließen wird halte ich für ein Gerücht. Warum auch? Schließlich profitiert sie davon. Man muss sich auch fragen, warum plötzlich der Verkehr mehr werden sollte. Sicherlich ist die eine oder andere Stausituation nicht auszuschließen. Das passiert aber jetzt auch schon. Für die Fußgänger wird es jedenfalls viel besser, für die Autofahrer nicht schlechter. Wo ist also das Problem?

 
At Donnerstag, 1. März 2007 20:50:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Die Umgestaltung einer Kreuzung gleich als Konzept zu bezeichnen, erscheint uns etwas fragwürdig. Von Konzept würden wir sprechen, wenn von genügend stadtnahen Parkplätzen ringsum mit direktem Stadtzugang und von einer Sperrung der Altstadt, zumindest für den Durchgangsverkehr, die Rede wäre. Wir werden sehen, wohin der Verkehr ausweichen wird, wenn die Bypass-Funktion nicht mehr vorhanden ist und ob sich der Verkehr derart stauen wird, dass kein Fußgänger mehr freiwillig einen Fuß auf den Ledermarkt setzen wird. Geht alles gut, OK. Wenn nicht, käme das Verkehrschaos zur rechten (Wahl)zeit.
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Danke für Ihren Kommentar!

 
At Donnerstag, 1. März 2007 21:28:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Bravo!!! Eine richtige und weitblickende Entscheidung des Stadtrates, die wohl auch mit dieser Mehrheit die Stimmung in der Bevölkerung wiedergibt.

 
At Freitag, 2. März 2007 15:21:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Zum BVB-Fan soviel,

inwiefern die bestehende Eisdiele von der Umgestaltung profitieren soll ist mir mehr als schleierhaft. Selbst wenn sich die Verkehrssituation und somit die Attraktivität der Eisdiele nicht verschlechtert, muss man doch sehen, dass die Cafe-Konkurrenz gegenüber erheblich aufgewertet wird und sich somit im Vergleich der Standort verschlechtert.
Zur Verkehrssituation:
Es wird in Zukunft der Normalfall sein, dass sich an dieser Kreuzung drei Fahrzeuge begegnen, bei denen jedes gegenüber einem anderen Vorfahrt hat und gegenüber dem andern Vorfahrt gewähren muss.
Dies ist bei der jetzigen Streckenführung kaum der Fall. Wie schnell sich die, laut Hammer, "trägen" Dinkelsbühler daran gewöhnen, damit es eben nicht zu Stausituationen kommt, wird man sehen.

 
At Freitag, 2. März 2007 18:02:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Ganz abgesehen davon, dass die historische Dimension völlig außer Acht gelassen wurde, oder fand darüber eine Diskussion statt? Dass einem aus der Oberfalz die historischem Gegebenheiten DKBs wurscht sind, mag niemanden verwundern. Aber dass die Herren Stadträte, allesamt Dinkelsbühler, sich so vor sich her treiben lassen, sollte einen da schon nachdenklicher stimmen. Ledermarkt und Altrathausplatz gehören zum Ursprung Dinkelsbühls. Hätte man sich daran orientiert, hätte die Gestaltung des Platzes nicht so, wie es nun beschlossen worden ist, erfolgen dürfen. Der erweiterte Fussgängerbereich hätte auf die andere Seite gehört. Aber vielleich lässt sich Hammers Hauruck-Aktion ja noch mit Hilfe der Denkmalpfleger stoppen oder zumindest in einen behutsameren Zeitablauf bringen. Denn diese Leute sollten mit im Boot sitzen. Nicht der Dinkelsbühler, sondern Dinkelsbühls wegen.

 
At Freitag, 2. März 2007 21:51:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Wenn der Cristallo sich Gedanken um seine Eisdiele machte, sollt er mal seine Toilette aus einen neuzeitlichen Stand bringen, die Einrichtung modernisieren und nicht das halbe Jahr wegen Reichtum schließen. Erst danach habe ich Mitleid. Die Eigentümerin aus Stuttgart will aber nur kassieren - drum ist sie gegen die Umgestaltung. Sie will in Dinkelsbühl Geld einnehmen - nicht ausgeben.

 
At Freitag, 2. März 2007 23:54:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Ich denke nicht, dass sich der Stadtrat von irgend jemanden treiben lässt. Die Entscheidung halte ich für richtig!

 
At Samstag, 3. März 2007 09:04:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Warum habt ihr nur so Panik um die Eisdiele. Konkurrenz belebt das Geschäft und Qualität wird sich wie immer durchsetzen. Und die Dinkelsbühler werden sich doch vor einer Kreuzung nicht erschrecken. Dass sich dort mal 3 PKW gleichzeitig begegnen werden kommt an Kreuzungen zuweilen vor. Warum sollte deshalb ein Chaos ausbrechen?
Dass die Oberpfälzer was drauf haben, haben sogar die in Veitshöchheim entdeckt.

 
At Samstag, 3. März 2007 09:48:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Das Für und Wider wird leider erst jetzt diskutiert. Aber so ist das jetzt beim Hammer...Kind ist im Brunnen und nichts geht mehr....
Es wurde mal wieder die Chance verpasst ein Gesamtkonzept für die Innenstadt umzusetzten.
Aber 2008 sind ja Wahlen....

Zum Thema Eisdielen, die "andere" Diele hatte letztes Jahr durch die Baustelle "Münster" ja auch zuleiden. Also wo ist das Problem?

Hat sich schon mal jemand gefragt warum und wer diese Umgestalltung will?
....das ist ,lt. meiner Information, ein Unternehmer dem die Kreuzung Ledermarkt in seiner jetzigen Form nicht gefällt und schon lange "Dampf" macht....der auch sehr sehr gute Kontakte zum Hammer und dem Stadtrat hat.
Hatte ich schon die Wahlen 2008 erwähnt?......

 
At Samstag, 3. März 2007 11:28:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Kreist da ein "Schwarzer Adler" über dem Rathaus?

 
At Samstag, 3. März 2007 12:03:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Nochmals: Wer hat sich je Gedanken gemacht, über die historische Substanz, die sich in Form von Gewölben und vielleicht noch mehr interessanter archäologischer Details unterhalb des Platzes befindet? Warum hat sich hier Herr Hubertus Schmidt, CSU-Stadrat und seines Zeichens Vorstand des Historischen Vereins und somit sachkundig, nicht als Sachverständiger eingebracht? Wie kann solch eine Baumaßnahme über die Bühne gehen, ohne die hierfür zuständigen Instanzen des Denkmalschutzes darüber informiert zu haben? Hier wäre ein Hilfeschrei angebracht. Es geht um die historische Substanz unserer Stadt, die den OB und einige Großkopferte nicht zu interessieren scheint.

 
At Samstag, 3. März 2007 13:53:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Leider scheinen einige "anonyme" nicht ganz zu verstehen:

dass sich 3 Autos an der Kreuzung begegenen soll vorkommen,ja. Das gab es bisher auch schon. Leider wird die Vorfahrtsregelung jetzt sehr viel komplizierter. Wer das als "kein Problem" ansieht ist noch nie im Dinkelsbühler Gewerbegebiet Auto gefahren und hat solche Situationen selbst erlebt.
Dass die Eisdiele modernisieren soll, finde ich auch Schwachsinn. Die Ausstattung ist auf einem akzeptablen Stand. Gut, das WC ist nicht der Hit, aber um Längen besser, als das was Dinkelsbühl öffentlich seinen geschätzten Touristen anbietet bzw. seinen einheimischen Sportvereinen in der Dreifachturnhalle vorsetzt.
Und dass die andere Eisiele auch eine Einschränkung zwecks Baustelle hatte ist doch nicht vergleichbar. Hier hatte man eine zeitlich begrenzte Einschränkung um danach unter weit besseren Bedingungen zu agieren. Die alte Eisdiele hat ja beim Umbau praktisch keine Einschränkungen, dafür danach die Arschkarte!!

Wie war das noch mal mit den Äpfeln und den Birnen ...

 
At Samstag, 3. März 2007 14:21:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Bitte legen Sie sich ein Pseudonym zu. Seien Sie kreativ. So versehen Sie Ihre Beiträge mit einem gewissen Wiedererkennungswert. Das nützt der Konversation.

 
At Samstag, 3. März 2007 20:56:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Denkmalschutz für eine Kreuzung, bei der in der 50 er-Jahren Bundesstraße und Staatsstraße aufeinandergetroffen sind -Durchgangsverkehr mit Tempo 50 am Ledermarkt bis 1987, ja das ist dekmalschutzwürdig...Leute, schreibt halt nicht solchen Quatsch

 
At Sonntag, 4. März 2007 09:28:00 MEZ, Anonymous topten said...

Die Vorfahrtsregelung wird doch nicht komplizierter. Wer bisher von der Nördlinger Straße kam, hatte am Ledermarkt innerhalb weniger Meter zwei mal eine "Rechts-vor-links-Situation" und somit stop and go. Das fällt jetzt weg.
Wo hier ein Denkmalschutzproblem sein soll, ist nicht zu erkennen. Städtebaulich wird der Ledermarkt mehr als aufgewertet und die Pflasterung anstelle der Teerdecke ist doch wohl gerade aus Sicht des Denkmalschutzes begrüßenswert. Wer sagt denn, dass die zuständigen Instanzen des Denkmalschutzes übergangen wurden???
2003 hatte der Stadtrat damals die Weichen für die jetzige Sanierung des Ledermarktes gestellt. Es wurde ein Altstadtgutachten erstellt, das nun in Teilen umgesetzt wird. Also warum die ganze Aufregung?
Die Eisdiele wird nicht schließen -jede Wette! Sie wird von der neuen Platzsituation genau so profitieren wie andere Geschäfte im Kern der Stadt.

 
At Sonntag, 4. März 2007 10:21:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Hierzu könnte man ebenso einwenden, dass die, die vom Wörnitztor kommend in Richtung Segringer Str. fahren wollen, zukünftig anhalten werden müssen, wenn vor ihnen einer in die Nördlinger Str. abbiegen will, was bisher nicht der Fall war. Rückstau vorprogrammiert. Aber sei's drum. Wir werden sehen, ob sich die Lösung in der Praxis bewähren wird. Fest steht allerdings: Eine Kreuzung macht noch kein Verkehrskonzept.

 
At Sonntag, 4. März 2007 11:45:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Hier geht es nicht um neue Verkehrskonzepte und Verbesserungen für Dinkelsbühl. Da der Dinkelsbühler Bau Lobby im Moment Aufträge fehlen muss ganz schnell diese Kreuzung gerichtet werden. Seltsam ist auch das die Ausschreibung schon vor der Abstimmung gemacht wurde. Denkt man an frühere Projekte in der Stadt sieht man nur Orange. Ich hoffe ich konnte mit diesem Bericht etwas Klarheit in das Dinkelsbühler Verwirrspiel bringen.

 
At Sonntag, 4. März 2007 12:27:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

@Hier geht es nicht um neue ...

Klingt ja geradezu unglaublich, was sie da anmerken. Könnten Sie das näher spezifizieren? Wäre das gar ein Fall für die Komunalaufsicht?

 
At Sonntag, 4. März 2007 14:09:00 MEZ, Anonymous zamorra said...

Bei der ganzen Diskussion zum Thema "Ledermarkt" auch in der Zeitung könnte man den Eindruck gewinnen, dass man alles möglich abwägen müsste - nur eins nicht -
die Kosten.
Diese werden scheinbar (da nie erwähnt) weitgehend als Lappalie angesehen.
Mich würde aber schon folgendes interessieren:
Welche Mehrkosten entstehen durch die nun beschlossene Lösung gegenüber der reinen Sanierungsmaßnahme, die vorgesehen war?
Stehen diesen Mehrkosten irgendwelche Zusatzerlöse (Spenden, Anwohnerbeteiligungen) gegenüber?
Wenn nicht, oder nur geringfügig:
welche für dieses Jahr eingeplanten Maßnahmen werden aufgrund dieses Projektes dann hinten an gestellt und verschoben oder werden einfach nur neue Schulden gemacht?

 
At Dienstag, 6. März 2007 09:53:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

...ja für spolche "Spontanaktionen" sind Gelder da (siehe auch Golfplatz).

Aber für die Bedürftigen der Stadt (Dinkelsbühler Tisch) ist kein Geld da.....

Ach, gab es für die Baumaßnahme "Ledermarkt" eigendlich eine öffendliche Bauausschreibung? Preisvergleiche?

Nun denn, wie gesagt, das Kind liegt im Brunnen und nächstes Jahr zur Wahl heißt es dann "Seht her was ICH für DKB alles gemacht habe"...Und der Wähler wählt ihn wieder.....

 
At Dienstag, 6. März 2007 11:15:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Die SPD sagt: Hammer macht lupenreine SPD-Politik. An meinem traditionell roten Stammtisch war am Sonntag abend die Meinung: Ohne eigenes Profil ist und bleibt die SPD nicht wählbar. Das ist halt so, bei Kommunalwahlen.

 
At Dienstag, 6. März 2007 20:29:00 MEZ, Anonymous coolio said...

Eine bessere Stadtpolitik hat es in den letzten 10 Jahren in Dinkelsbühl nicht gegeben. Natürlich kann man es nicht jedem Recht machen. Dennoch meine ich, dass die Dinkelsbühler Bürger endlich einmal einen Stadtrat und einen OB haben, der sie insgesamt recht ordentlich vertritt.

 
At Dienstag, 6. März 2007 21:23:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Gähn :-O
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Was für ein Kommentar

 
At Mittwoch, 7. März 2007 10:44:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Zamorra, die Mehrkosten sind 20.000 Euro und 50 % der Kosten werden auf Anlieger umgelegt - das ist im Stadtrat oft genug gesagt worden. Geh hin uns informier Dich, bevor Du Behauptungen aufstellst, die falsch sind....

 
At Mittwoch, 7. März 2007 15:32:00 MEZ, Anonymous Zamorra said...

Nur 10000.- € Mehrbelastung - fast möchte man von Peanuts sprechen. Doch in Dinkelbühl heißt sowas dieser Tage ja "Nullsummenspiel" ...

 
At Mittwoch, 7. März 2007 16:20:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

Das Nullsumenspiel wird nicht aufgehen - das wissen immer mehr.
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Danke zamorra für diesen Kommentar.

 
At Mittwoch, 7. März 2007 19:46:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Da sieht man mal, dass gut gewirtschaftet wird! Warum immer alles schlecht reden. Wir stehen jedenfalls hinter der Ledermarktumgestaltung!

 
At Donnerstag, 8. März 2007 16:48:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

...wer ist "WIR"?

 
At Donnerstag, 8. März 2007 17:52:00 MEZ, Blogger blogfrog said...

wir waren usn fast sicher, dass jemand eben diese Frage stellen würde.
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Danke dafür.

 
At Donnerstag, 29. März 2007 14:05:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Ach wie hoch sind die Wellen geschlagen, Piwi kommt nicht mehr, na und was ist ??? Er hat sich jahrzehntelang eine goldene Nase verdient, investiert hat er erst als Konkurrenz aufkam und wer von uns kann sich nicht erinnern, dass er uns als Schüler vorgeschrieben hat, wielange wir vor einer Cola sitzen dürfen. Und der Verkehr wird seinen Umsatz weniger beeinträchtigen wie die Tatsache dass er jetzt Plastikgeschirr favorisiert.

 
At Freitag, 30. März 2007 07:44:00 MESZ, Anonymous zamorra said...

Lieber anonym,
hier mit Ärgernissen von gestern oder vielleicht schon vorgestern (Zeit für die Cola) zu argumentieren, ist doch völlig fehl am Platze. Wer möchte schon gerne für die Verfehlungen seiner Eltern verantwortlich gemacht werden? Du bestimmt auch nicht.
Bei der jetzigen Inhaber-Generation habe ich das jedenfalls nicht erlebt.
Und dass die "alte" Eisdiele das mit Abstand bessere Eis macht, mehr Komfort bietet und freundlicheres Personal beschäftigt, davon konnte ich mich erst letztes Wochenende bei einem Besuch beim Wettbewerber überzeugen.
Ich hoffe die Leute honorieren dies weiterhin, trotz Verschlechterung des Standortes.

 
At Freitag, 30. März 2007 09:09:00 MESZ, Blogger blogfrog said...

Liebe Diskutanten,

so sehr die Dinkelsbühler Institutionen, zu denen die Eisdiele Cristallo zweifelsfrei auch gehört, die Gemüter erhitzen mögen, sollten wir überdies eines nicht vergessen: Es ist die Stadtpolitik, um die es hier in erster Linie gehen sollte.
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Danke für die Kommentare

 
At Dienstag, 3. April 2007 15:57:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Warum verwendet der blogfrog eigentlich immer den Pluralis Majestatis? Wikipedia (auch vom blogfrog gern konsultiert) schreibt dazu: "Der Pluralis majestatis .. ist die Bezeichnung der eigenen Person im Plural als Ausdruck der Macht. Hintergrund der Wahl der Mehrzahl ist, dass Monarchen ... immer für ihre Untertanen beziehungsweise Untergebenen sprechen ... Ich hab es doch geahnt, der blogfrog als König von Dinkelsbühl.

 
At Mittwoch, 6. Juni 2007 12:49:00 MESZ, Anonymous zamorra said...

Respekt meine Herren!!
Das Projekt der Ledermarkt-Sanierung incl. Neugestaltung sollte eigentlich zu Pfingsten 2007 fertig werden. Dies hätte einer Bauzeit von ca. 8 Wochen entsprochen. Mittlerweile benötigt man allerdings 4 Wochen länger.
Das heißt 50 % mehr Stundenlöhne für diesen Bau. Denn es wurde ja jeden Tag gearbeitet. Eine wetterbedingte Unterbrechung gab es nicht.
Man darf also auf die Nachkalkulation dieses "Nullsummenspiels" gespannt sein!!

 
At Donnerstag, 5. Juli 2007 14:06:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Na ihr Schwarzseher,
wo ist denn jetzt das vorhergesagte Verkehrschaos? Und der arme Piwi, wo hat sich denn seine Lage verschlechtert? Verschlechtert hat sich nur das Geschirr. Also wie immer , viel Lärm um nichts.

 

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