Die Entscheidung über Für und Wider der Ostumgehung der Bürgerschaft zu überlassen, trägt mit Sicherheit nicht dazu bei, das Thema wieder auf den Boden der Rationalität zurückzuholen. Unser Stadtrat wurde ja dazu gewählt, eben auch solche Entscheidungen zu treffen, in denen es nicht um neue Theater oder Museen geht. Alles andere wäre zu billig. Statt Vernunft greift doch immer mehr die große Angst um sich: Angstmacherei über die "Zerstörung" der Mutschach (es wird aber kein einziger Baum gefällt), Umweltverpestung (kriechende LKW in der Luitpoldstraße sind eine solche, fließender Verkehr doch eher weniger) und der Plan einer "anderen" Verkehrspolitik (ist das nicht vermessen für dieses Städtchen?). Das alles hat bei einer Entscheidungsfindung für oder gegen diese Straße nichts zu suchen. Sieht denn keiner die Chancen, die eine solche Umgehung für die gesamte Umgebung der Luitpoldstraße bis hin zum Industriegebiet bringt? Eine Einkaufs- und Flaniermeile beispielsweise, neue Kunden für das darbende Gewerbegebiet. Von Herrn Hammer ist keine Entscheidungsfindung zu erwarten, wohl aber von den Räten dieser Stadt. Sollen sie ihrer Pflicht nun endlich nachkommen.
Na die Luitpoldstraße wird halt nicht zur Leopoldstraße, auch wenn Holgi Göttler sie noch ein wenig mit Glas und Edelstahl verziert. Zum Tanken können wir dann ja auf der Ostumgehung nach Feuchtwangen fahren, den unsere beiden Tankstellen sind dann pleite....es sei denn, wir bauen einen Rasthof in der Mutschach....von dort aus fahren wir dann nach Absurdistan, oder sind wir dort schon angekommen ???
Gut, dann also alles lassen wie es ist? In 20 Jahren ist dann Dinkelsbühl das letzte Ärgernis der B25, mit Dauerstau zwischen Lebensmitteldiscountern, 1-Euro-Shops, Tankstellen und Fast-Food-Kette. Eine tolle Visitenkarte gibt DKB ja jetzt schon dort ab. Wer will das?
Gut, dann weitermachen wie bisher. Sobald sich die Stadt ausdehnt und an eine Straße rückt, oder der Verkehr zunimmt, schließen wir diese und bauen eine Umgehung etwas weiter weg. Um die Betriebe an dieser Straße brauchen wir uns nicht zu kümmern. Wie das geht, Arbeitsplätze an einem Ort zu vernichten, um sie mit enormen Flächenverbrauch 150m weiter entfernt wieder entstehen zu lssen, kennen wir ja. Siehe Aldi- bzw- Penny-Verlagerung. Was für ein Irrsinn. Dem überregionalen Verkehr schulden wir natürlich was. Schließlich bringt er uns ja usner täglich Essen von weiß Gott woher. Oft sind sogar Kartoffeln dabei, die im Ries geerntet, nach Italien zum Schälen und dannach wieder nach Hamburg in die Pommesfabrik gekarrt werden, um anschließend wieder bei uns im Supermarkt zu landen. Diesem Verrkehr müssen wir den Weg bereiten. Wozu Umdenken? Wir lassen alles so weiterlaufen. Wer weiß schon, ob die ganze Welt, zumindest die zivilisierte und aufgeklärte Welt, sich nicht irrt? All die Wissenschaftler nicht falsch liegen? CO2, na und? Braucht doch der Wald zum atmen. Die Schwarzmalerei geht mir auf die Nerven.
Also, baut Straßen für alle, damit wir weiterhin so zufrieden leben können wie bisher.
Wie mir das vorkommt? Na, in etwa so: Fresst Sch.isse, Millionen Fliegen können sich nicht irren.
4 Comments:
Die Entscheidung über Für und Wider der Ostumgehung der Bürgerschaft zu überlassen, trägt mit Sicherheit nicht dazu bei, das Thema wieder auf den Boden der Rationalität zurückzuholen. Unser Stadtrat wurde ja dazu gewählt, eben auch solche Entscheidungen zu treffen, in denen es nicht um neue Theater oder Museen geht. Alles andere wäre zu billig. Statt Vernunft greift doch immer mehr die große Angst um sich:
Angstmacherei über die "Zerstörung" der Mutschach (es wird aber kein einziger Baum gefällt), Umweltverpestung (kriechende LKW in der Luitpoldstraße sind eine solche, fließender Verkehr doch eher weniger) und der Plan einer "anderen" Verkehrspolitik (ist das nicht vermessen für dieses Städtchen?).
Das alles hat bei einer Entscheidungsfindung für oder gegen diese Straße nichts zu suchen. Sieht denn keiner die Chancen, die eine solche Umgehung für die gesamte Umgebung der Luitpoldstraße bis hin zum Industriegebiet bringt? Eine Einkaufs- und Flaniermeile beispielsweise, neue Kunden für das darbende Gewerbegebiet.
Von Herrn Hammer ist keine Entscheidungsfindung zu erwarten, wohl aber von den Räten dieser Stadt. Sollen sie ihrer Pflicht nun endlich nachkommen.
Na die Luitpoldstraße wird halt nicht zur Leopoldstraße, auch wenn Holgi Göttler sie noch ein wenig mit Glas und Edelstahl verziert. Zum Tanken können wir dann ja auf der Ostumgehung nach Feuchtwangen fahren, den unsere beiden Tankstellen sind dann pleite....es sei denn, wir bauen einen Rasthof in der Mutschach....von dort aus fahren wir dann nach Absurdistan, oder sind wir dort schon angekommen ???
Gut, dann also alles lassen wie es ist? In 20 Jahren ist dann Dinkelsbühl das letzte Ärgernis der B25, mit Dauerstau zwischen Lebensmitteldiscountern, 1-Euro-Shops, Tankstellen und Fast-Food-Kette. Eine tolle Visitenkarte gibt DKB ja jetzt schon dort ab. Wer will das?
Gut, dann weitermachen wie bisher. Sobald sich die Stadt ausdehnt und an eine Straße rückt, oder der Verkehr zunimmt, schließen wir diese und bauen eine Umgehung etwas weiter weg. Um die Betriebe an dieser Straße brauchen wir uns nicht zu kümmern. Wie das geht, Arbeitsplätze an einem Ort zu vernichten, um sie mit enormen Flächenverbrauch 150m weiter entfernt wieder entstehen zu lssen, kennen wir ja. Siehe Aldi- bzw- Penny-Verlagerung. Was für ein Irrsinn.
Dem überregionalen Verkehr schulden wir natürlich was. Schließlich bringt er uns ja usner täglich Essen von weiß Gott woher. Oft sind sogar Kartoffeln dabei, die im Ries geerntet, nach Italien zum Schälen und dannach wieder nach Hamburg in die Pommesfabrik gekarrt werden, um anschließend wieder bei uns im Supermarkt zu landen. Diesem Verrkehr müssen wir den Weg bereiten. Wozu Umdenken? Wir lassen alles so weiterlaufen. Wer weiß schon, ob die ganze Welt, zumindest die zivilisierte und aufgeklärte Welt, sich nicht irrt? All die Wissenschaftler nicht falsch liegen? CO2, na und? Braucht doch der Wald zum atmen. Die Schwarzmalerei geht mir auf die Nerven.
Also, baut Straßen für alle, damit wir weiterhin so zufrieden leben können wie bisher.
Wie mir das vorkommt? Na, in etwa so:
Fresst Sch.isse, Millionen Fliegen können sich nicht irren.
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