21.11.2010

KSV Waldeck - Heuer € 2 Millionen Defizit.


Die KSV hat nach neuen Berichten der SP heuer ein Defizit von € 2 Mio. miswirtschaftet. Unausgereifte Technologie - die Anlage stand heuer an mehr als 50 Tagen still - und absurde Annahmen bei der Finanzplanung haben dafür gesorgt, dass weder ökologische noch wirtschaftliche Zielsetzungen auch nur annnähernd erreicht werden konnten und, das steht heute schon fest, niemals erreicht werden können. Jetzt werden entweder neue Geldgeber zu finden sein, die Eigentümer, darunter auch Dinkelsbühl, über eine möglicherweise bestehende Nachschusspflicht zur Kasse gebeten oder aber Entscheidungen zu treffen sein, die zur Schließung der Anlage in Waldeck führen. Mit welchen Folgen?

Sollte die KSV nicht gerettet werden können, und davon ist auszugehen, scheint es sich wieder einmal zu bewahrheiten, dass nur derjenige umsichtig handelt, der mit eigenem Geld agiert. Heutzutage scheint sich unter den politisch Verantwortlichen mehr denn je die Ansicht durchgesetzt zu haben: Wenn's schief geht, ist's ja nicht mein Geld.


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Unweigerlich fühlt man sich an das Müllverbrennungsdesaster im Landkreis Ansbach erinnert. Die Ruine an der A6 in Höhe Brodswinden erinnert uns noch heute daran. Warum lernt Politik nichts aus solchen Missetaten?

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8 Comments:

At Montag, 22. November 2010 08:33:00 MEZ, Anonymous Anonym said...

Wieso liest man heute wieder nichts zum Thema in der FLZ?
Scheint ganz so, als hätte man es hier immer noch nicht begriffen. Die Bürger sind icht länger bereit sich an der Nase herumführen zu lassen. Sie wünschen sich eine transparente, nachvollziehbare Politik. In Dinkelsbühl dagegen herschen nach wie vor Geheimniskrämerei und politische Inkompetenz.
Na, vielleicht erfährt man ja bei den nächsten öffentlichen Auftritten des OBs diese Woche mehr zur Situation in Waldeck. Fragen wird man ja wohl noch dürften?

 
At Montag, 22. November 2010 08:46:00 MEZ, Anonymous Golli said...

Mein Gott, jetzt lasst doch die FLZler mal in Ruhe recherchieren. Soviel Spannendes zur Lage der KSV und über die Folgen für Dinkelsbühl steht ja momentan noch nirgends. Hier schon gar nicht.

 
At Montag, 22. November 2010 16:32:00 MEZ, Anonymous noch Flz-Leser said...

Golli: FLZ und recherieren. Glauben sie noch an Märchen?
Die FLZ wird sich hüten irgendetwas negatives über den OB zu schreiben!
Sollte es jemand wagen etwas Negatives über den OB zu sagen oder zu schreiben, oder gar anderer Meinung zu sein - der bekommt garantiert von ihm massiv eine auf die Finger geklopft!
Dies nennt man in Dinkelsbühl Presse- und Meinungsfreiheit!

 
At Montag, 22. November 2010 17:55:00 MEZ, Anonymous c_w said...

dass die evtl. 17-millionen-pleite zunächst einmal ein problem für die stadt crailsheim ist, wird hier leider verschwiegen. oder ist dkb klammheimlich hauptanteilseigner geworden? gebürgt hat meines wissens crailsheim. und ob die beteiligten banken tatsächlich kein geld mehr nachschießen, ist ja momentan auch überhaupt noch nicht gesagt.

also, immer schön auf dem boden der tatsachen bleiben.

 
At Montag, 22. November 2010 18:00:00 MEZ, Anonymous pardi said...

wenn man das hier so liest, könnte man meinen, die dkb-er wollen unbedingt auch ein bisschen stuttgart-21 oder castor-blockade spielen. von wegen transparente politik und so. wo sind denn die ganzen kritischen bürger in den stadtratssitzungen? da könnten sie doch ihrem unmut luft machen und nachfragen.

 
At Montag, 22. November 2010 22:08:00 MEZ, Anonymous Deng Xiaoping said...

Angeblich war laut Südwest Presse ja der Wurm in der KSV von Anfang an drin. Jetzt wird sich zeigen, was an dieser Aussage dran ist.
Sollte OB Hammer hier, vorschnell und ein wenig zu ehrgeizig, die vorhandenen Risiken nicht sehen haben wollen?
Viel Spaß morgen bei der B25 Bürgerversammlung oder beim Diavortrag über die Chinareise diese Woche donnerstags.

 
At Dienstag, 23. November 2010 13:11:00 MEZ, Anonymous Shilo Tarazin said...

So zu tun als hätte die Pleite keine Auswirkungen für DKB ist entweder naiv oder nur ganz einfach dumm. DKB hat, aufgrund der Gesellschafterstruktur, zwar nicht den Löwenanteil der Pleite zu stemmen, aber ein siebenstelliger Betrag dürfte es schon werden - imn Falle eines Falles. Schliißlich steht die Anlage ja auf Dinkelsbühler Stadtgrund, oder? Was passiert dann mit der Ruine? Wer zahlt den Abriss? Haben die anderen in Waldeck ansässigen Betriebe möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz, weil sie unter falschen Versprechen nach Waldeck gelockt wurden?
Die Kassen sind leer. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird dieses Mal wohl kaum aushelfen.

 
At Montag, 29. November 2010 19:55:00 MEZ, Anonymous tissiHelmut said...

Heute in der FLZ behauptet OB Hammer von den €39 Mill.Baukosten
jetzt erst erfahren zu haben!
OB Hammer habe von "nur"
€29 Mill. gewusst!

Sehr merkwürdig,
denn im Juli 2008 beim Spatenstich
wurde schon von einer Bausumme von €35 Mill. in der Presse berichtet.
Hat OB Hammer vielleicht seine auch an Ihn gerichteten Pressemitteilungen nicht gelesen?

Oder vergisst der Herr OB Hammer sehr gerne unangenehme Sachen?

 

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