01.04.2011

Hammer tritt zurück

(dkb) Unbestätigten Berichten aus Hammers Umfeld zufolge will dieser in den nächsten Tagen von seinem Amt als Oberbürgermeister von Dinkelsbühl zurücktreten. Sein Kreistagsmandat will er ebenfalls zurückgeben. Als Begründung für diesen Schritt soll Hammer seine Isolation innerhalb der CSU, den wachsenden Druck der Dinkelsbühler Bevölkerung in Sachen Stadtmühle und Ostumfahrung sowie die KSV Affäre genannt haben. Das Versagen des KSV Aufsichtsrats - mitunter hatte Hammer dort das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne - hatte zuletzt dazu geführt, dass Dinkelsbühls Schulden um mehr als € 4 Mio. auf nunmehr rd. € 25 Mio. angestiegen sind. Kaum eine Gemeinde in Bayern ist so hoch verschuldet. Auch habe er keine Lust, so soll er gesagt haben, sich andauernd für die Fehlleistungen seines Stadtbaumeisters zu rechtfertigen, dessen Wirken mittlerweile das Stadtbild nachhaltig geschädigt haben soll. So sind mittlerweile sogar Dachfenster auf Schleppgauben in Dinkelsübhl zu sehen.

Was die CSU angeht, soll Hammer die fortwährende Nörgelei seiner Parteifreunde an seiner Person, sowie die mangelnde innerparteiliche Unterstützung in Sachen Schließung der Feuchtwanger Kliniik, das Drama um die Biotonne und die Sperrung der B 25 für den LKW-Verkehr als Gründe für seinen plötzlichen Rückzug genannt haben. In letzter Zeit verdichten sich darüber hinaus die Hinweise, dass CSU intern geprüft werde, ob Hammer seinen Doktortitel über eine Doktorarbeit erschlichen habe, die nicht den üblichen akademischen Anforderungen genügen soll. Vor allem aber seien ihm die Vorwürfe aus dem eigenen Lager, er schulde der CSU noch Mitgliedsbeiträge in fünfstelliger Höhe, auf den Magen geschlagen. Diesbezüglich soll demnächst ein CSU interner Untersuchungsausschuss seine Arbeit aufnehmen und Licht in Hammers Portemonnaie bringen. Aufgrund dieser Vorfälle soll schon von einer bayernweiten Parteispendenaffäre die Rede sein. Angeblich bemühen sich CSU-Mitglieder aus Dinkelsbühl bereits um eine Versetzung in andere Ortsvereine bzw. tragen sich mit dem Gedanken eines Parteiaustritts. Eine Stellungnahme vom zuständigen Bezirksvorstizenden der CSU Mittelfrankens, Innenminister Joachim Herrmann, wird erwartet.

11 Comments:

At Freitag, 1. April 2011 16:19:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

APRIL,APRIL????

 
At Freitag, 1. April 2011 18:05:00 MESZ, Anonymous ein OB-Kandidat said...

Zeit wird's!

 
At Freitag, 1. April 2011 18:31:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

April, April...

 
At Freitag, 1. April 2011 21:36:00 MESZ, Anonymous Dinkelsbühler Bürger said...

Das ist die beste Nachricht seit langem :-)

 
At Freitag, 1. April 2011 21:54:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Man kann´s auch übertreiben!

 
At Freitag, 1. April 2011 22:31:00 MESZ, Anonymous noch FLZ-Leser said...

Wenn die FLZ dies auch noch berichtet, dann lassen wir die Sektkorken knallen, der letzte Kommentar der FLZ war ja schon besser als alles vorher dagewesene. Wir brauchen keinen Schuldenmacher der nur sein eigenes Ego fördert.

 
At Freitag, 1. April 2011 23:15:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Wie verantwortungslos verachtend Menschen sein können zeigt der vorgenannte Kommentar. Wenn Menschen so argumentieren, zeigt dies, dass wir in einer völlig übersättigten Wohlstandsgesellschaft leben. Ich kann Ihnen nur empfehlen, gehen Sie z.B. nach Afghanistan und schauen Sie sich an, unter welcher Gefahr und menschenunwürdigenden Verhältnissen dort vor allem Kinder leben müssen.

Dann würden Sie erkennen, in welchem Schlaraffenland wir doch leben und wie glücklich wir uns schätzen können in einem Land wie Deutschland leben zu können. Aber was tun Sie? Sie treten es mit den Füßen!!!
So ist es wohl, wenn es einem zu gut geht - denken Sie mal drüber nach. Oder noch besser: Übernehmen Sie doch eine Patenschaft für ein Kind in Afghanistan - dann verwenden Sie wohl Ihre überschüssige Energie für die richtige Sache.

 
At Freitag, 1. April 2011 23:21:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Absoluter Blödsinn was Sie da schreiben - auch wenn es der 1. April ist.

 
At Sonntag, 3. April 2011 21:41:00 MESZ, Anonymous Anonym said...

Ist doch klar, dass Hammer nicht nur Freunde hat. Aber sowohl beim Thema Ostumgehung als auch bei der Stadtmühle steht die Mehrheit der Bevölkerung hinter ihm. Selbst beim Thema KSV gibt es Solidarität.
Warum sollte er also zurücktreten?
Und wenn die Oppositon ebenso schwach sein wird wie bei der letzten Wahl, dann wird zumindest "blogfrog" weiter seine "Aprilscherze" verbreiten können.

 
At Sonntag, 3. April 2011 22:13:00 MESZ, Blogger blogfrog said...

Na, wenigstens flattern hier niemandem die Nerven - auch nicht bei unserem kleinen Aprilscherz - ganz im Gegensatz zu OB Hammer. Sein Nervenflattern und seine Unfähigkeit zu einen und zu führen, waren der FLZ letzten Fraitag einen trefflichen Kommentar wert.

 
At Dienstag, 5. April 2011 22:24:00 MESZ, Anonymous Rathausmaus said...

2000 Unterschriften seiner Bürger zählen nicht
und die Mühle wird vernichtet.
Die Bürger wollen die Mühle so, wie sie ist
und nicht diesen schlechten Kompromiß
Das Aushängeschild der Stadt, die Knabenkapelle bringt man unter
in einem Haus mit nassen Wänden, schlechten Licht und viel Wasser drunter!
Man parkt dann auf dem schönen Inselweg,
denn das Kindlein kann doch nicht so weit tragen die schwer Trompet´.
Ach, hätten wir doch die Unterschriften gesammelt gegen die Biotonn´,
dann wäre der OB gelaufen bis Berlin und Bonn!
Bald wird alles wieder gut, denn man ist sich fast wieder einig
in Dinkelsbühl - Bürger und Stadtpolitik,
denn die Nobelkarossen schmückt bald das DKB Kennzeichen,
denn dies ist Hammers Will´
und der Dinkelsbühler Wutbürger ist hoffentlich still!!

 

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